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Der grippale Infekt



Grippale Infekte werden in den allermeisten Fällen durch Viren hervorgerufen. Mehr als 300 Virusarten sind bekannt, die Infektionen der Atmungsorgane verursachen können. Jedes Kind macht im Jahr bis zu sechs dieser Virusinfektionen durch. Aber auch Erwachsene bleiben nicht verschont. Besonders gefährdet ist man während der Übergangsmonate November/Dezember und Februar/März. Wird eine Erkältung inadäquat behandelt, kann sie verschleppt werden oder ständig wiederkehren. Für den Betroffenen ist dies eine äußerst unbefriedigende Situation.

Die Symptome entwickeln sich langsam und sind lästig

Erkältungen beginnen in der Regel langsam – etwa zwei Tage nach der Infektion treten die typischen Krankheitssymptome auf – zunächst mit einem Kratzen im Hals, gefolgt von Niesen und einer laufenden Nase. Die Körpertemperatur ist meistens normal oder nur leicht erhöht. Die Symptome sind im Allgemeinen nicht gefährlich, aber lästig und können das Wohlbefinden zum Teil stark beeinflussen.

Das anfängliche Kitzeln in der Nase mit Niesreiz geht rasch in Schnupfen über. Durch die Entzündungen der Nasenschleimhaut kommt es zum Anschwellen und wässrig-schleimiger Absonderung, mit Behinderung der Nasenatmung.

Im Anfangsstadium kommt es häufig zur Entzündung der Rachenschleimhaut mit Halsschmerzen, Trockenheitsgefühl und Schluckbeschwerden. Da die Luftröhre und Bronchien teilweise mitbetroffen sind, stellt sich meistens auch ein hartnäckiger Husten ein.

Die Symptome im Überblick

Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Frösteln, Kopfschmerzen im gesamten Kopfbereich, Gliederschmerzen
Halsschmerzen, Juckreiz in Mund/Hals/Nase
wässrige Sekretion aus der Nase
leicht erhöhte Temperatur oder Fieber (häufiger bei Kindern)
labiler Kreislauf, Müdigkeit

Hustenreiz bei Befall der tieferen Atemwege